die vermeintliche viererkette


04.09.2013
FC Torpedo Ritter vs. SpVvg Dynamo Kernöl Eisteich 4:4

„Die vermeintliche Viererkette“

Wie schon Heribert Weber im letzten Spielbericht anmerkte, ist die Torwartsituation beim FCTG nicht gerade rosig. Diesmal jedoch konnte „Alt – Hantsch“ Stefan für die Partie motiviert werden und es scheint als wäre eine Wiederverpflichtung möglich. Diesbezüglich ist die Vereinsführung bereits am Werk.
Nervosität und Anspannung waren den Torpedisti ins Gesicht geschrieben, zumal es 12 Anmeldungen für das Spiel gab, Johann P. und Hannes F. aber eine Autopanne bei der Anfahrt aus Lignano hatten. Gregor T. wurde für später erwartet, da seine Arbeitgeber ihn dementsprechend einteilten.
Überaschenderweise stand Christoph P. (der UR-Kapitän) wieder in den Reihen des FCTG,
aber auch ein neuer Abwehrspieler, Martin F. konnte über Gregor T. gedraftet werden.

Durch den Ausfall von Coach John M., aufgrund von einem 3fachen Rippenbruch wurde diesmal mit einer Viererkette und 2 defensiven Mittelfeldspielern gespielt- die Änderung war deutlich positiv erkennbar.

Zur Aufstellung
Tor: Stefan
Defensive: Christian, Rainer, Sweety, Martin F.
Mittelfeld; Christoph P., Wolfi Ö., Krsztof, Armin B., Gregor T.
Sturm: Poidl

Die ersten 10 Minuten mit 10 Mann spielend war von vornherein klar, kräftesparend und effizient spielen ist die Devise. Und siehe da, wie so manche Male in den Jahren zuvor, kristallisierte sich heraus dass der FCTG ohne Wechselspieler und mit einem gestandenen Torwart, die besten Partien abliefert.
Der erste Warnschuss aus gut 30 Metern von Christoph P. in der fünften Minute ging nur knapp übers Tor.
Kurz darauf war es, nach Vorlage von Gregor T. – Poidl der 3 Gegner austanzte und zum 1:0 einschoss.
Jetzt war Konzentration gefragt um nicht gleich wieder die üblichen Gegentore zu bekommen.
Dies gelang auch eine Zeit lang, aber wieder konnte der FCTG seine Chancen nicht nutzen.

Der FCTG attackierte zwar rechtzeitig, stand defensiv gut und brachte die gegnerischen Schlüsselspieler Gogo und Cri der SpVvg unter Kontrolle.
Nicht ganz, denn Gogo war es dann, der in der 15. Minute alle, und mit einem 20m Schuss ins Kreuzeck auch Torwart Stefan völlig überraschte. 1:1
Die Analyse zeigte jedoch dass der Schuss wohl eher eine abgerissene Flanke war.

Weiter wurde brav gekämpft, doch auch 1:2 und 1:3 fielen aus ähnlichen Situationen.
Alles deutete wieder auf ein bevorstehendes Debakel hin, doch diesmal ging ein Ruck durch die Mannschaft und jeder rackerte bis zum Ende seiner Kräfte.
Super getretener Freistoss an der rechten Outlinie von Gregor T. ans kurze Fünfereck, Christoph P. steht goldrichtig und verlängert per Kopf unhaltbar zum 2:3.

Pressing und Offensive war nun gefragt, „gemma zuwi“ hallte es über den Platz.
Nun eröffneten sich auch weitere Torchancen – Armin B. feuerte aufs Tor, der Schuss wurde von einem Abwehrspieler gerade noch zur Seite geköpft. Ein Freistoss von Krsztof, platziert halbhoch an der Mauer vorbei konnte ebenfalls gerade noch abgelenkt werden.
Dann der neue Mann, Martin F. erkämpft sich den Ball im Sechzehner und platziert ihn souverän ins rechte Eck – 3:3. Noch waren 10 Minuten zu spielen und man merkte dass der
FCTG den Punkt haben wollte, wenn nicht sogar 3 davon. Doch auch die Kräfte gingen aus und jeder Konter der SpVvg wurde brandgefährlich, wie auch der, der zum 3:4 führte – weite Flanke, rechte Seite zieht runter, spielt platziert zur Mitte und Cri netzt ein.

Aus der Traum von der Rehabilitation des FCTG, aber nur kurz – denn Christoph P. glich nach Vorlage von Newcomer Martin F. zum 4:4 in Minute 89 aus.
Die letzte Minute sowie die zwei der Nachspielzeit wurden über die Bühne gebracht und so freute man sich über den Punkt und das disziplinierte, engagierte Spiel der Torpedisti.

Das verdiente Bier schmeckte diesmal ziemlich gut.