Sommer, Sonne und ein gerissenes Außenband

Ruhmreich war der Auftritt zur Sommersonnenwende nicht gerade, je nach Schätzung 2:6 oder 2:7 gegen einen neuen, aber (noch) namenlosen Gegner. Und zu allem Überfluss riss sich Dave K. das Außenband im Knöchel ab.

Was bleibt auf der Habenseite? Ein sympathischer Gegner, am Platz und auch danach, ein gemeinsamer Schnappschuss und der Plan der ersten Begegnung weitere folgen zu lassen.

2017-06-21

Bandenzauber in der Pichlerhalle

Wie jedes Jahr sind die Torpedos jeden Montag (20:30 – 22:00) in der beheizten Sporthalle in der Pichlergasse zu finden. Der Bandenzauber ist wirklich lustig und Balsam auf unsere Gefühle nach dieser Sommer-Saison mit so vielen Klatschen von unseren Gegnern. Der kommende Montag ist eine perfekte Gelegenheit wieder Mal beim Team vorbeizuschauen.

Oder: Falls ihr gerade eure Neujahrsvorsätze formuliert: Vergesst die Fitness-Center Abos die ihr sowieso nur bis Februar wirklich nutzt, vergesst die Apps am Tablet die euch zwischen der Werbung ein paar Gymnastik-Übungen vorzeigen, vergesst die Kalender-Erinnerungen die euch darauf hinweisen, das die wöchentliche Lauf-Einheit fällig wäre. Kommts einfach in die Halle :-)

 

Endlich – Sieg über Dynamo Eisteich!

Im klassischen 4-4-2 wurde gestern Dynamo Eisteich besiegt. Eine körperbetonte Abwehrleistung, gepaart mit dem nötigen quäntchen Glück des Tüchtigen bei einem Latten- und einem Stangenschuss der Eisteichler in der Anfangsphase, waren das Grundgerüst für einen glorreichen 5:1 Sieg.

Beim ersten Treffer nutzte Wolfi T. nach Steilpass seine unglaublich hohe Geschwindigkeit, spielte den Torwart aus und netzte ins lange Eck ein. Noch vor der Halbzeit, just in der Phase als Dynamo auf den Ausgleich drängte, erhöhte Oli W. mit einem flachen Schuss ins Eck auf 2:0, eine Vorentscheidung wie sich später zeigte.
Fortan wurde in den Reihen der Torpedos befreit aufgespielt, man kam überraschend oft vors gegnerische Tor und hätte durchaus noch mehr Treffer erzielen können. Die Eisteichler etwas von der Rolle boten plötzlich viel Raum. So gelang Wolfi T. nach Stanglpass von Oli W. (oder war es ein missglückter Schussversuch?) das 3:0.
Dynamo dann mit dem Anschlusstreffer, als man nach einem Eckball den Ball nicht wegbekam- 3:1. Danach fielen aber mit Jürgen und Chri im Laufe des Spiels 2 Dynamo Spieler mit Verletzungen aus.
Tom P. brachte nach herrlicher Flanke (von Sweety oder John) einen Kopfball gut aufs Tor, der Dynamo Torhüter parierte in höchster Not, Tom P. bekam erneut die Chance zum Kopfball und verwertete diese zum 4:1. Das 5:1 durch Max S. (Vorlage Tom P.) besiegelte die deutliche Niederlage für Dynamo endgültig.

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Trotz Niederlage bestes Spiel seit langem

Die Torpedo Kicker waren sich nach dem Spiel einig: das war das beste Spiel seit langem, auch wenn es leider nicht zum Sieg gereicht hat.

Mangels Verfügbarkeit eines gelernten Torwarts erbarmte sich zu Beginn Mazze O. und übernahm die Position, um danach auch in Abwehr und Mittelfeld zu glänzen.

Die 4er Kette in der Abwehr rund um Sweety, Rainer, Christian und Charly gab vielen das bitter benötigte Selbstvertrauen, da man sich darauf verlassen konnte das da notfalls noch jemand hinter einem Ausputzen kann. In Summe gut verschoben und brav in die Zweikämpfe gegangen. Warum es trotzdem 6 Gegentore waren? „4 der heutigen Gegentore waren Geschenke durch Eigenfehler in der 4er Kette“ meint Coach Messner. Dynamo Eisteich hatte an diesem Tag aber auch eiskalte Nerven, für die 6 Tore wurden kaum mehr als 7-8 Chancen benötigt.

Das Mittelfeld sah sich durch die 4er Kette einer Mammutaufgabe gegenübergestellt, war doch vorne 1 Mann weniger verfügbar und noch dazu fand das Spiel mangels Kaderstärke im Modus 10 vs. 10 statt. Doch das Mittelfeld-Team rund um Peter L., John M., el Presidente Johann P. und Max S. erwischte einen glänzenden Tag, so lauffreudig, aggressiv in den Zweikämpfen, überlegt in der Ballverteilung sah man die Torpedos schon lange nicht mehr. Das Resultat waren unzählig viele Chancen. Wäre man nur Ansatzweise so eiskalt vor dem Tor wie der Gegner, hätten die Torpedos das Spiel locker gewonnen. Neuzugang Max S. nutzte 2 seiner Gelegenheiten.

Im Sturm durfte, wie immer wenn er da ist, Laufwunder Wolfi T. werkeln. Stets bereit für den langen Pass um seine Geschwindigkeit nutzen zu können, klappte dieses Mal auch das Zusammenspiel mit dem aufrückenden Mittelfeld gut, für das er mehrmals abtropfen lies. Er krönte seine Leistung mit (man muss fast sagen „leider nur“) einem Tor und setzte die gegnerische Abwehr ständig unter Druck.

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Schmerzhafte Niederlage trotz 4er Kette und Kaderstärke

Die Leidenszeit geht weiter

Der FCTG kommt an der neuen Heimstätte in Weinzödl einfach nicht in Fahrt. Konnte im ersten Freiluftspiel noch die gute Form aus der Halle mitgenommen werden, hagelte es danach teils schmerzhafte Niederlagen und tragischer weise auch Verletzungen von Stammkräften. Nach internen Diskussionen sah man im Juli plötzlich wieder Licht am Ende des Tunnels, die Spiele wurden nur noch knapp verloren, die Hoffnung keimte wieder auf.

Im gestrigen Spiel allerdings wieder ein Schritt zurück, nach 30 Minuten auf Augenhöhe mit der vielfach geforderten 4er Kette kam zusammen mit dem 0:1 der Einbruch und bei so manchem Spieler auch das Ende der Kondition. Da half auch die Kaderstärke (16 angemeldete Spieler), die 4er Kette und die Laufbereitschaft Einzelner nicht mehr viel. Endstand ca. 0:5. Nach dem Spiel wurden bereits mögliche Trainingspläne zur Fitness-Steigerung diskutiert. Ob’s was gebracht hat wird sich in den nächsten Wochen zeigen, die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz.

Thunderstruck – FCTG kommt in Fahrt…

Wenn heute Abend Angus Young in Zeltweg in die Saiten greift und zum Donnerschlag ausholt, folgt er auf der Druckwelle des FCTG. Im gestrigen Spitzenspiel zwischen FCTG und VSSV Dynamo Kernöl Eisteich gab es alles: Donner, Blitz, Sturm und jede Menge Regen.

Obendrein bot der FCTG die wohl beste Saisonleistung und entschied das Spiel mit 5-2 für sich. Mittel der Wahl war ein flottes Kombinationsspiel nach vorne und eine starke läuferische Leistung. Martin F., Alex St. und Wolfi Ö. kurbelten im Mittelfeld und brachten mit öffnenden Pässen die Stürmer Wolfi T. (zwei Tore) und Oliver W. (1 Tor) mehrfach in gute Position. Auf den Flanken zeigte Johann P. gutes Spiel nach vorne und viel Einsatz nach hinten, während Stoffi B. nach längerer Abwesenheit seine Rückkehr ins Team beging.

Defensiv boten Thiemo W., Miles O., Flo P. und Rainer Pf. gutes Stellungsspiel und ließen wenig anbrennen. Letzterer ließ extra seinen Fanclub aus der Bergregion St. Veit anreisen. Einzig das schwache Defensivverhalten bei Standards konnte der FCTG auch dieses Mal nicht abstellen. Zwei Gegentore nach Eckbällen sprechen Bände. Desweiteren überknöchelte Hannes F. nach einem Zweikampf unglücklich und musste ausgetauscht werden. Die medizinische Abteilung konnte heute jedoch Entwarnung geben: „Die ursprüngliche Vermutung einer schweren Sprunggelenksverletzung hat sich glücklicherweise nicht bestätigt – die Bänderüberdehnung wird allerdings auch seine Zeit brauchen.“

Nächste Woche kommt es zur nächsten Gelegenheit – Oranje wartet – bis dorthin heißt es: „For those about to rock

Hallensaison ade – Freiluftsaison ist da!

Nach dem gestrigen Training steht eines fest: Der FCTG macht sich nach der 11. Hallensaison wieder auf den Weg an die Frischluft. Am 8.4. steht die erste planmäßige Begegnung an. Wie im letzten Herbst wird auch dieses Jahr am Weinzödl-Trainingsgelände gekickt (Ankick 19:00 Uhr).

Letzte Vorbereitungen vor Saisonstart

Während sich der Großteil der Mannschaft von den Strapazen der Saisonvorbereitung in dieser Woche erholen durfte, galt es für einen kleinen Teil den Trainingsrückstand der vergangenen Wochen aufzuholen. Bernhard St., Stefan M., Thiemo W., Wolfi T. und Wolfi Ö. sowie Hannes F. mussten unter Anleitung von Übungsleiter Messner über volle 90 Minuten am vergangenen Montag gehen.
„Wir müssen unsere Finanzen konsolidieren, das haben die letzten Finanzjahre ganz klar gezeigt. Die Unform einzelner ist natürlich ein Anlass stärker leistungsabhängige Verträge auszuhandeln“, so Finanzvorstand Fritz, „das betrifft natürlich in erster Linie unsere Altstars. Um es mit den Worten des Trainers zu sagen: Alter ist keine Leistung.“
„Saisonstart ist der 8. April. Bis dorthin erwarte ich mir vom Vorstand einen kompletten Kader inklusive Ergänzungsspieler“, gab Übungsleiter Messner zu Protokoll, „der Vorstand ist hier ganz klar in der Pflicht, für die Fitness sorge ich dann schon.“
Um den Formaufbau weiter voranzutreiben, finden vor dem Saisonstart noch zwei weitere Einheiten in der Pichlergasse statt. Auf Nachfrage, ob die Publikumslieblinge erst am 8 April wieder auflaufen werden, antwortete Messner: „Der komplette Kader wird am 23. und 30. März auflaufen, das ist für die Feinabstimmung unerlässlich.“

Aderlass in der Wintertransferzeit

Während sich von Madrid (El Nino) bis Graz (Kienast) die Heimkehrer einstellen, ein österreichischer Ex-Meister seinen löchrigen Kader mit immer noch jungen Ex-Zukunftshoffnungen (Zulechner, Holzhauser) stopft, der Berlusconi-Club geballte Offensivkraft zukauft (Shaqiri, Podolski) und die Königlichen sich mit Kindern verstärkt (Ödegaard), geht beim FC Torpedo Ritter Graz eine rabenschwarze Wintertransferzeit dem Ende zu. Ballkünstler und „Rookie of the Year“ Will B. genauso wie Mittelfeldmotor Armin B. zog es ins Ausland. Während bei Will B. schon alles fix ist („Es war uns klar, dass wir einen Spieler wie Will B. bei uns nicht halten können. Wir sind ein klassischer Ausbildungsverein.“ so der GM), wird um Armin B. noch gekämpft. „Bad Gleichenberg ist eine namhafte, internationale Adresse und sie haben ihm ein gutes Gesamtpaket geschnürt, aber wir sind noch dran.“ verlautbart die sportliche Leitung der Torpedisti. „Last exit Körnerplatz“ heisst die Zauberformel, mit der es eventuell doch noch gelingen soll, den Blondschopf beim Verein zu halten. Gerade der Platz, der ein ordentlicher Wackelkanditat in den Planungen des FCTG für die neue Saison ist, könnte einen Verbleib Armin B.s ermöglichen. „Von der Hüttenbrennergasse aus kommt er noch am Spielabend nachhause. Das ist die praktische Seite. Die hervorragenden Spiele, die ihm dort gelungen sind und die unnachahmliche Atmosphäre im Hexenkessel Körnerplatz könnten ihn noch umstimmen.“ hofft der Generalmanager. Wer weiss, vielleicht finden sich auch noch einige Fans, die B. einfach nicht gehen lassen wollen, so wie es die Geschichte um Junuzovic in Bremen gezeigt hat.

Das Chaos am Konto

Wie bereits veröffentlicht, wurden die Mitgliedsbeiträge beim FC Torpedo Ritter e.V. durch Beschluss in der Generalversammlung erhöht. Das Thema Zahlungsmoral wurde ebenso erörtert, der Kassier und mit ihm der gesamte Vorstand mahnte, die Beiträge alsbaldigst einzuzahlen, um die Liquidität des Vereins zu garantieren. Zur Erinnerung: die Spielermitgliedschaft kann als 180 € Jahreszahlung oder als 15 € Monatszahlung erfolgen, die ordentliche Mitgliedschaft besteht aus einer 50 € Jahreszahlung und 5 € Einzelzahlungen je Spiel.

Und dann die Realität: Bankenkrise hat beim FCTG eine ganz andere Bedeutung… Während noch in der Nacht der GV die ersten 180 € eingingen, brachte das neue Jahr altes Chaos. Ein verdientes Vereinsmitglied (in die finanziellen Gebarungen als Rechnungsprüfer sogar eingebunden) überwies per Dauerauftrag wie seit Jahren 12 €, eine andere Dauerüberweisung brachte 130 €. Tja, Motivation allein hilft halt nicht – auf den Kassier kommen wieder Überstunden zu.