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LOK bremst torpedo-serie aus

bitter, bitter für den FCTG: 5 minuten unorganisiertheit, unaufmerksamkeit, schwäche in 90 minuten waren zuviel, um gegen LOK Graz zu siegen.
das trainerduo messner/leitner konnte wieder einmal aus dem vollen schöpfen und gab der gut aufgestellten mannschaft eine defensiv ausgerichtete taktik mit auf den weg in die partie gegen eine besonders im mittelfeld glänzend besetzte LOK. das konzept geht in halbzeit eins bestens auf: der FCTG steht gut, die doppel-6 im mittelfeld kann den offensivdrang der triebfahrzeugführer unterbinden und die torpedisti finden immer wieder platz für konter. nach einigen nicht verwerteten chance stellt armin b. dann auf 1:0 für den FCTG. eine unachtsamkeit in der letzten aktion vor der pause führt zum ausgleich, das 1:1 schmeichelt der LOK allerdings ein wenig. mit unveränderter taktik startet der FCTG in die zweite halbzeit, einzig die angriffsvariante wurde geändert: schnelle konter durch die mitte statt der angriffe über die flügel. wieder geht das ausgegebene konzept auf: nach einem durchbruch von bernhard st. in der mitte nutzt stefan m. den vorteil und schiebt den ball zwischen den beinen des gegnerischen tormanns in die maschen. ‚dass gerade ich dem obersten lokomotivführer mit einem eisenbahner den tunnel geben darf…‘ freut sich die nummer 8 über sein tor. aus dem offensiven mittelfeld wird der nächste torpedo-treffer beigesteuert: geko übernimmt – wieder einmal – einen halbherzigen tormannabschlag direkt: 3:1 für den FCTG. jetzt wird es intensiv, die torpedisti spielen gross auf und drängen, vielleicht zuviel, auf die entscheidung und das vierte tor. dann kommt hektik auf, das wechselsystem des FCTG zerbricht für wenige minuten. die zuordnung im mittelfeld passt nicht mehr und so kommt die LOK in fahrt: in 5 minuten klingelt es dreimal im torpedo-tor und schon steht es 3:4. ein verschenkter sieg, eine bittere, unnötige niederlage und ein zorniger trainer: john m. macht die manschaft ordentlich zur sau und seinem ärger über die taktischen fehler anständig luft. danach bestellt er eine runde bier und gratuliert der mannschaft zu einer ausgezeichneten leistung, vielleicht der besten des heurigen jahres.

am rande wird noch angemerkt:
– der joschi ist schuld! wären er und seine schuhe dabei gewesen, hätte es wohl ganz anders ausgesehen. aber er musste ja in den italienischen norden (in ein fussballstadion wohlgemerkt anstatt ans meer).
– die wachablöse in der hall of fame ist auch verschoben: stefan m. und hannes f. zelebrieren weiter den paarlauf, während johann p. an boden verliert, er musste ja in den italienischen norden (wegen eines fussballspiels wohlgemerkt nicht wegen eines meerurlaubs). und der poidl hatte zwar unzählige chancen, aber tor gemacht, hat er trotzdem keines und so sitzt die krone weiter am glatzkopf von jorge m..
– die trainerfrage ist geklärt: messner und leitner machen gemeinsame sache, als ‚maul‘ und ‚ordnung‘.

Eine Antwort auf „LOK bremst torpedo-serie aus“

Ha! Und wir waren doch auch im Wasser! In bibione – herrlich! Am Mittwoch sind die Schuhe wieder dabei….

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